Haftzugprüfung und Oberflächenzugprüfung

Oberflächenzugfestigkeit und Haftzugfestigkeit von Fußböden
Allgemeines, Prüfung, Einflüsse, Beurteilung

Die Prüfung der Oberflächenzugfestigkeit erfolgt in Anlehnung an DIN EN 13892-8 – Prüfverfahren für Estrichmörtel und Estrichmassen; Prüfung der Haftzugfestigkeit.

Auch die Prüfung der Haftzugfestigkeit erfolgt in Anlehnung an DIN EN 13892-8 – Prüfverfahren für Estrichmörtel und Estrichmassen; Prüfung der Haftzugfestigkeit.

Proceq DY-2 Haftzug-/ Oberflächenzugprüfung

DY-(206, 225) DY-216 Automatisches Haftzugprüfgerät 16 kN, Prüfscheibe/n Stahl/ Aluminium Ø 20mm/ 50 mm / M10, Zugbolzen M10 mit rückgekoppeltem Motor für vollautomatische Prüfungen mit einer konstanten, verifizierbaren Belastungsgeschwindigkeit.
Protokollierte Prüfungsnachweise der tatsächlich angegebenen Belastungsgeschwindigkeit.

Anwendungen:

  • Messung der Haftfestigkeit von aufgetragenen Beschichtungen wie z.B. Kunststoff, Beton, Mörtel oder Bitumen
  • Ermittlung der Oberflächenfestigkeit von Beton und anderen Materialien.

Messbereich - Zugkraft 1.6 - 16 kN - 360 - 3597 lbf

Die Oberflächenzugfestigkeit ist ein Kennwert für die Zugfestigkeit einer Fußbodenoberfläche.
Die Haftzugfestigkeit ist ein Kennwert für die Haftung zwischen mindestens zwei Schichten eines Fußbodenaufbaus (z.B. Zement-Verbundestriche, Spachtelmassen, Beläge, Beschichtungen aus Reaktionsharz auf Beton oder Estrichen).

Prüfung der Oberflächenzugfestigkeit
Die Prüfung der Oberflächenzugfestigkeit erfolgt in Anlehnung an DIN EN 13892-8 – Prüfverfahren für Estrichmörtel und Estrichmassen; Prüfung der Haftzugfestigkeit.

Prüfung der Haftzugfestigkeit
Die Prüfung der Haftzugfestigkeit erfolgt in Anlehnung an DIN EN 13892-8 – Prüfverfahren für Estrichmörtel und Estrichmassen; Prüfung der Haftzugfestigkeit.

Oberflächenzugfestigkeit von Estrichen

  • für Reaktionsharzschichten bzw. -estriche
  • für alle Beläge: – mit Fahrbeanspruchung und/oder im Außenbereich

Oberflächenzugfestigkeit von Beton

  • für Verbundestriche und Reaktionsharzschichten bzw. -estriche

Haftzugfestigkeit bei Verbundestrichen
Der Verbund muss vorhanden sein. Kleinere Hohlstellen ohne Risse sind nicht zu beanstanden, sofern sie die Gebrauchstauglichkeit nicht beeinträchtigen.

Normen und Richtlinien

  • DIN EN 13892-8 – Prüfverfahren für Estrichmörtel und Estrichmassen; Prüfung der Haftzugfestigkeit – (2003)
  • DAfStb-Richtlinie für Schutz und Instandsetzung von Bauteilen, Teile 1 bis 4 – (2001) sowie Berichtigungen 1 bis 3
  • ZTV-ING – Zusätzliche Technische Vertragsbedingungen und Richtlinien für Ingenieurbauten; Teil 3: Massivbau; Abschnitt 4: Schutz und Instandsetzung von Betonbauteilen (2013)
  • Normenreihe DIN EN 1504 – Produkte und Systeme für den Schutz und die Instandsetzung von Betontragwerken

Die Oberflächenzugfestigkeit von Estrichen und Beton hängt nicht nur von der Zusammensetzung und Ausführung (insbesondere Oberflächenbearbeitung), sondern entscheidend auch von der Nachbehandlung und den Umgebungsbedingungen ab. Bei gleicher Festigkeitsklasse können deutlich unterschiedlich feste Oberflächen entstehen.

Normen und Richtlinien

  • DIN EN 13892-8 – Prüfverfahren für Estrichmörtel und Estrichmassen; Prüfung der Haftzugfestigkeit – (2003)
  • DAfStb-Richtlinie für Schutz und Instandsetzung von Bauteilen, Teile 1 bis 4 – (2001) sowie Berichtigungen 1 bis 3
  • ZTV-ING – Zusätzliche Technische Vertragsbedingungen und Richtlinien für Ingenieurbauten; Teil 3: Massivbau; Abschnitt 4: Schutz und Instandsetzung von Betonbauteilen (2013)
  • Normenreihe DIN EN 1504 – Produkte und Systeme für den Schutz und die Instandsetzung von Betontragwerken

Die Geräte entsprechen allen nachstehend genannten Normen: EN 1542, EN 1015-12, EN 1348, ISO 4624, BS 1881 Part 207, ASTM D4541, ASTM C1583, ASTM D7234-05, ASTM D7522, ZTV-SIB 90, JGJ1262000, JGJ144-2004, JGJ110-2008. Das Proceq DY-2 ist nach EN ISO 7500-1 Anhang C - Alternatives Verfahren zur Klassifizierung der Kraftanzeigebereiche von Prüfmaschinen kalibriert.

Der Sachverständige im Bauwesen Michael Grein