Fachartikel - Jagdgutachter

Unsere Fachartikel im Überblick

Jagdunfall – Schussverletzung

Jagdunfälle in Form von Schussverletzungen bei Mensch und Hund können Folge von Aneinanderreihungen missständlicher Umstände sein.
Bspw. das Nichteinhalten von erforderlichen Schusswinkeln, das Unterlassen des exakten Ansprechens eines Wildtieres, gleichermaßen die Verwechslung eines Wildtiers durch den Jäger mit einem Mensch oder einem Jagdhund.

Sachverständiger im Jagdwesen vor Gericht und Privat

Das Gericht beauftragt den Europa-Zertifizierten Sachverständigen für das Jagdwesen gleichermaßen wie den öffentlich bestellten und vereidigten Sachverständigen für das Jagdwesen.
Beide Qualifikationen stellen das höchste Wissensniveau im Fach dar….

Kalkulierbares Risiko oder Krimi auf Standardebene?!

Unfälle bei der Jagd, wie zum Beispiel im Mais, häufen sich im Vergleich zu früheren Zeiten generell in einer Unverhältnismäßigkeit. Zwar bergen der Wunsch nach Jagderfolg und die vorgegebene notwendige Abschusserfüllung bereits eine zu Teilen erdrückende Gefahr. Zudem damit verbundene Unachtsamkeit der Schützen stellt für Jagdteilnehmer hier jedoch eine bereits ewig kursierende und stetig bekannte Gefahr dar.

Minderung der Jagdpacht Windkraftanlagen

Jagdpachtminderung oder Jagdwertminderung gilt als Minderung des Jagdpachtzins und wird gutachtlich im normgerechten Verfahren berechnet. Nachhaltige Energieerzeugung, regenerative Energiegewinnung durch Windenergieanlagen, häufig auch als „Windräder“ , „Windkraftanlagen“ oder „Windkraftwerke“ bezeichnet, erfährt seit Jahrzehnten gleichermaßen negative als auch positive Gesinnung.

Einschießen und Kontrollschuss im Jagdrevier

Laut WaffG §13 (6) ist das Einschießen und Kontrollschießen wie folgt festgelegt:

„Ein Jäger darf Jagdwaffen zur befugten Jagdausübung einschließlich des Ein- und Anschießens im Revier, zur Ausbildung von Jagdhunden im Revier, zum Jagdschutz oder zum Forstschutz ohne Erlaubnis führen und mit ihnen schießen; er darf auch im Zusammenhang mit diesen Tätigkeiten die Jagdwaffen nicht schussbereit ohne Erlaubnis führen. …“

Kugelfang - Unfallverhütungsvorschrift im Jagdrevier

Hinweise zur UVV Unfallverhütungsvorschriften der landwirtschaftlichen Berufsgenossenschaft – Vorschriften für Sicherheit und Gesundheitsschutz VSG 4.4:

Ein Schuss darf erst abgegeben werden, wenn sich der Schütze vergewissert hat, dass niemand gefährdet wird. Wenn sich Personen in gefahrbringender Nähe befinden, darf in deren Richtung weder angeschlagen noch geschossen werden. Ein Durchziehen mit der Schusswaffe durch die Schützen- oder Treiberlinie ist unzulässig.

Aufgaben und Pflichten des Jagdleiters

Den verantwortungsvollen Aufgaben, allem voran den getroffenen Entscheidungen, eines Jagdleiters stehen im Schadens- oder Streitfall viele klärungsbedürftige Fragen gegenüber, wie diese sehr häufig während der Jagd sich ereignen.

Jagdunfall – Todesfall / Selbstverschulden oder Straftat?!

Die Statistiken für Jagdunfälle und Todesfälle bei der Jagd aus den vergangenen Jahren in Deutschland (Gesundheitsberichterstattung des Bundes, Datenstamm der Todesursachenstatistik des Statistischen Bundesamtes (StBA), diese angabenbezogen aus den amtlichen Todesbescheinigungen der Ärzte) und den europäischen Ländern, auch den Meldungen und Berichten in den öffentlichen Medien zufolge, zeigen, welch große hintergründige Bedeutung die absolute Einhaltung höchst möglicher Sicherheitsmaßnahmen im Umgang mit Jagdwaffen vor sich treibt.

Jagdpachtminderung - Minderung der Jagdpacht / Minderung des Jagdpachtzins

Der Jagdpachtwert ist im Vergleichsverfahren zu ermitteln.

Der Ausgangswert für die Ermittlung der Entschädigung ist der Jagdpachtwert €/ha. Der Jagdpachtwert wird durch den Pachtpreis bestimmt, der in dem Zeitpunkt auf den sich die Ermittlung bezieht, am gewöhnlichen Jagdpachtmarkt nach den rechtlichen Gegebenheiten und tatsächlichen Eigenschaften, der sonstigen Beschaffenheit und der Lage des Reviers ohne Rücksicht auf ungewöhnliche oder persönliche Verhältnisse zu erzielen wäre (analog Verkehrswertdefinition Baugesetzbuch §194).

Jagdhundebewertung

Schwere Verletzungen oder gar Todesfälle des Jagdhundes treten leider in zunehmender Häufigkeit ein. Die Ursachen und Geschehnisse ihrer Entstehung, die wiederum zu Unfällen führten, zeichnen sich in unterschiedlichsten Formen ab, meist tödlich, wie z.B. bei:

  • Kollision des Hundes während der Jagdausübung mit einem Fahrzeug beim queren von Straßen
  • „Unbeabsichtigter“ Schuss oder Querschläger des Geschosses auf den Jagdhund durch einen beteiligten Jäger
  • Fehlerhafte ärztliche Behandlungen